Kopie or not Kopie
Welcher Geiger, Bratscher oder Cellist hat sich nicht schon einmal gewünscht, einen echten Tourte-Bogen sein eigen zu nennen, mit ihm zu konzertieren? Was aber macht die Faszination dieser Meisterwerke der Bogenbaukunst aus? Ist es nur der Preis, der für solche Objekte auf Auktionen erzielt wird oder sind es die weit verbreiteten Legenden über diesen …
Artikel lesen →Die Biegung des Streichbogens
Die wenigsten Musiker, ob Profis oder Laien, haben die Gelegenheit, beim Entstehungsprozess eines Bogens, eventuell auch ihres eigenen Bogens, dem Bogenmachermeister über die Schulter zu schauen. Viele Bogenmacher stellen die Bogen in höheren Stückzahlen her und lassen den Kunden danach aus einer größeren Menge den passenden Bogen für sich heraussuchen …
Artikel lesen →Weniger ist oft mehr
Die Kunst der Mengenbestimmung bei Haarbezügen Ein wesentlicher Bestandteil des Bogenmacherberufes ist die Neubespannung von Streichbogen. Von einigen als notwendiges „Übel“ betrachtet, ist dies für mich ein wichtiger und wertvoller Teil meiner Arbeit. Immerhin ist das Bogenhaar mit seiner Qualität und Beschaffenheit der direkte Zugang zur Tonerzeugung am …
Artikel lesen →Das Bogenhaar
An den Schweifen robuster Pferde auf die stolze Länge von über 80 cm bis sogar 130 cm angewachsen, danach gereinigt, sortiert, gebündelt und auf die richtige Länge geschnitten bildet das Bogenhaar einen wesentlichen Bestandteil des Streichbogens. Es stellt den direkten Kontakt zwischen Bogen und Instrument her. Das am häufigsten verwendete Bogenhaar …
Artikel lesen →Das Kolophonium
Dieses oft vernachlässigte, manchmal aber auch zur Philosophie hochstilisierte Material, das beim Kontakt von Saite und Bogenhaar erst einen hörbaren Ton ermöglicht, birgt so manches Geheimnis, das gelüftet werden will. Seinen Namen verdankt es der antiken Stadt Kolophon in Kleinasien, in der es schon im Altertum in hoher Qualität hergestellt wurde. Nach …
Artikel lesen →Der Ursprung des Streichbogens
Sucht man nach dem Ursprung des Streichbogens, muss wohl zuerst der möglicherweise aus dem Jagdbogen entstandene Musikbogen untersucht werden. Der Musikbogen, das einfachste Saiteninstrument aus der Familie der Zithern, ist ein elastischer gekrümmter Stab, der eine Sehne oder Saite spannt. Bei den Völkern Südafrikas, Südamerikas und Ozeaniens noch heute …
Artikel lesen →Die Verbreitung in Europa
Die Verbreitung des Streichbogens in Europa und seine Entwicklung bis ins 16. Jahrhundert
Artikel lesen →Der Bogen 1770–1900
Dieser Zeitraum war geprägt von großen politischen Veränderungen, die schließlich ihren Höhepunkt in der französischen Revolution (1789) fanden. Diese Veränderungen hatten auch großen Einfluss auf das Musikleben der Zeit. Während die gehobene Kunstmusik bisher fast ausschließlich an adeligen Höfen zur Aufführung kam, die Musiker von ihren Herren abhängig …
Artikel lesen →Cramer und Viotti
Auszug aus Versuch einer Darstellung der Entwicklung des Violinbogens Zur Entwicklung der Violintechnik, Bogenhaltung und Bogenführung
Artikel lesen →Der Frosch
Nicht immer war der Bogen mit einem reich verzierten Frosch versehen. Zur Urzeit des Bogens waren die Haare sowohl an der Spitze, als auch am Griffende an der Stange festgeknotet. Da die Stange konvex, also nach außen gebogen war erinnert diese Form eher an die namensverwandte Waffe. Das spielbare Haar war viel kürzer als heute. Noch Anfang des 17. …
Artikel lesen →Neuerungen seit 1900
Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung der Violintechnik und Neuerungen im Bogenmacherhandwerk seit 1900
Artikel lesen →Der Steckfroschbogen
Etwa 250 Jahre lang waren für alle Arten europäischer Streichinstrumente ausnahmslos Steckfroschbögen im Einsatz. Als Weiterentwicklung der spätmittelalterlichen Bogentypen bauten innovative Instrumentenbauer um ca. 1500 erstmalig Streichbögen, deren Haarbezug durch ein lose eingestecktes Holzkeilchen - den sogenannten Steckfrosch - vom Stangenholz …
Artikel lesen →Violintechnik & Bogenführung
Der französische und italienische Bogengriff Stricharten im 17. Jahrhundert Arcangelo Corelli Der Einfluß Giuseppe Tartinis Leopold Mozarts Violinschule Die Geiger Wilhelm Cramer und Giovanni B. Viotti Das Pariser Conservatoire Louis Spohr Niccolò Paganini Joseph Joachim Die Jahrhundertwende Der Bogen in der modernen russischen Violinschule Ausblick
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